Wassertransferdruck

Oberflächenveredelung der besonderen Art

Anfrage
wassertransferdruck water transfer printing hydrographics
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Bekannt ist der Wassertransferdruck (auch Water Transfer Printing oder Hydrographics genannt) vor allem aus der Automobilindustrie, wo Innenteile, aber auch Felgen oder sogar ganze Motorhauben mit dieser Technik veredelt werden.

Durch das Verfahren des Wassertransferdrucks können individuelle Muster oder Dekore auf dreidimensional geformte Objekte ohne Nahtstellen aufgebracht werden. Diese Technik eignet sich hervorragend für Kunststoffteile aller Art, Abdeckungen, Felgen, Armaturen, Helme, … Aber auch Designobjekte, WC-Brillen, Handyhüllen, Lampenschirme oder diverse Bauteile können beschichtet werden.

Der Wassertransferdruck ist auf fast allen Oberflächen bzw. Materialien (Kunststoff, Holz, Stahl, Aluminium, …)  in nahezu allen Formen (2D, 3D) möglich. Besonders geeignet ist diese Drucktechnik für das Beschichten von komplexen dreidimensionalen Teilen.

Vorteil gegenüber anderen Drucktechniken:

Komplexe dreidimensionale Gebilde sind meist nur sehr schwer oder gar nicht vollflächig zu bedrucken. Bei den meisten Drucktechniken (Direktdruck, Folie, …) ist eine Bedruckung der Ecken, Kanten und unebenen Stellen meist nur mit einem unzureichenden Ergebnis möglich.

Der Wassertransferdruck bietet die Möglichkeit unebene Stellen genauso gleichmäßig zu veredeln wie ebene Flächen. Weiters sind die veredelten Oberflächen äußert haltbar und widerstandsfähig. Durch eine Überlackierung mit Klarlack wird der Druck zusätzlich noch kratzfest und UV-beständig

wassertransferdruck water transfer printing hydrographics

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten des Wassertransferdruck:

  • Felgen
  • Motorradtank
  • Kühlerteile
  • Spoiler Teile
  • Bauteile
  • Lichtschalter
  • Maschinenteile
  • Gehäuse
  • Handy- / Tabletcover
  • Armaturen, Bedienelemente
  • Surfboards
  • Helme

Technik – so wird’s gemacht

1. Vorbereitung

Beim Wassertransferdruck wird das Dekor auf eine spezielle wasserlösliche Polyvinylalkohol-Folie gedruckt. Die zu beschichtenden Teile werden, falls erforderlich, grundiert und/oder mit einem Basislack überzogen.

2. Aktivierung

Die Druckfolie wird auf die Wasseroberfläche gelegt und mit einem speziellen Aktivator besprüht. Dadurch löst sich die Trägersubstanz der Folie auf das gedruckte Dekor wird in flüssiger Form an die Wasseroberfläche abgegeben.

3. Beschichtung

Der zu beschichtende Gegenstand wird nun durch die schwimmende Farbschicht getaucht. Durch den Wasserdruck wird das Muster gleichmäßig an die Teile gepresst und bleibt an diesen haften.

4. Reinigung und Trocknung

Die bedruckten Teile werden gereinigt, um Reste der Trägerschicht der Folie zu entfernen, und anschließend getrocknet.

5. Schutzlack

Abschließend werden die bedruckten Teile noch mit einem Schutzlack überlackiert. Dieser sorgt für die gewünschte Kratzfestigkeit und UV-Beständigkeit.

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Ich bin gerne für Sie da!

Andreas Wimmer
Kundenbetreuung und Kalkulation

a.wimmer@stainer.co.at

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